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| Feldholzinsel in der Bonaue/Lampertheim / März 2004 |
Der Agenda 21-Arbeitskreis Naturschutz, Landwirtschaft und Ressourcen in Lampertheim hatte beschlossen, bei Pflegemaßnahmen von Biotopen im Außenbereich die Stadt Lampertheim zu unterstützen.
Daher wurde unser Projekt "Feldholzinsel" im Jahr 2003 das erste Mal mit Unterstützung zweier Schulklassen angegangen.
Im Bereich Bonaue hatte die Stadt Lampertheim eine Feldholzinsel angelegt, bei der einige Pflanzen (ca. 20 %) nicht angewachsen waren. Die Agenda-Gruppe erklärte sich bereit, die Ergänzungspflanzung Ende März vorzunehmen. Es wurden verschiedene heimische und standortgerechte Gehölze eingebracht.
Die Ziele dieser Pflanzaktion waren:
a) nicht nur zu fordern, sondern sich auch unterstützend einzubringen;
b) die ökologische Bedeutung des »Biotops Feldholzinsel« den nachwachsenden Generationen durch Mitwirken anschaulich zu machen;
c) das nachhaltige »Wirken« unserer Agenda-Gruppe über die Presse öffentlich darzustellen und bekannter zu machen.
Die Kinder waren mit Begeisterung bei dieser Arbeit im Außenbereich dabei gewesen und können nun anschaulich die Begründung eines derartigen Biotops, welches in der aus-geräumten Feldflur ein Kleinod darstellt, auf Jahre hinaus begleiten. In der Schule wurde dieses Thema ausführlich behandelt und es wurden Fotos und Berichte erstellt. Diese wurden dann in einer Präsentation über Stellwände im Forum des Lessing-Gymnasiums Lampertheim dargestellt.
Der Agenda 21-Arbeitskreis wird zusammen mit den Schülern die Entwicklung der Feldholzinsel auch in Zukunft beobachten und dokumentieren, um
a) die sich einstellende Tier- und Pflanzenwelt zu erfahren,
b) die ökologischen Zusammenhänge besser zu verstehen,
c) Ausfälle ggf. wieder zu ersetzen.
Im Jahr 2004 wurde dann wieder mit Unterstützung der Schulklassen im zeitigen Frühjahr Ersatzpflanzungen vorgenommen, die die Ausfälle des letzten Jahres ausgleichen sollten. Zusätzlich wurde am Rande der Feldholzinsel eine sog. "Benjeshecke" erstellte. Dort hinein wurden einheimische Gehölze gepflanzt.
Diese dient als Windschutz und ist ideal für Heckenbrüter. In den nächsten Jahren wird dort untersucht, wie die Pflanzen angewachsen sind und ob sich dort Heckenbrüter angesiedelt haben.
Presseberichte 2004
Galerie 2004
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